I – Erster Stern – Siegessäule, Berlin

16. September 2014 – Berlin, Siegessäule

Ich glaube ich fange noch ein neues Kapitel hier an 😉

Eine Art Reiseführer, Tipps, welche Fleckchen unbedingt besuchenswert sind. Sterne.

Ich hatte heute den Nachmittag frei gehabt und da das Wetter traumhaft war wollte ich mal wieder auf die Siegessäule rauf. Immerhin hatte mir ne Freundin erzählt, dass es im Sockelrelief ein Bild ihres Urgroßvaters gab, der mal Bürgermeister von Berlin war, zu Bismarck’s Zeiten.

Zur Siegessäule kann man durch zwei Tunnel gelangen. In dem Tunnel, den ich benutzt habe war ein junger Musiker mit einer echt schönen Stimme. Und dann die Akustik dieses Tunnels … wow, klang umwerfend. Er hatte sich auch perfekt platziert. Von 2 Seiten kamen die Auf/Abgänge und dann der große Gang auf den großen Stern, auf dem die Siegessäule steht. Er stand direkt an der T-Kreuzung. Nachdem ich ihm 2 Euro und ein Lächeln geschenkt habe, schritt ich den Gang entlang, ihn und seine Gitarre im Rücken. Und das klang noch viel besser. Ich hab mich hinreißen lassen die Harmonien zu seinem Song mitzusingen. Hat er aber nicht gehört. 😉

In der Sonne strahlte die Goldelse noch mal so golden. Dann aber nix wie rauf.

285 Stufen wollten erklommen werden. Nach den ersten 360° konnte man aber erstmal vom großen Sockel einen Rundblick genießen.
Ich hab nicht mitgezählt wie oft man quasi im Kreis läuft bis ma sich nach ganz oben geschraubt hat. Ein guter Test der eigenen Kondition. 2 Rentnergrüppchen hab ich überholt. 😀
Der Blick von da oben lohnt sich auf jeden Fall. So viel grün ringsum und dahinter die Wahrzeichen und markanten Gebäude der Stadt. Brandenburger Tor und Fernsehturm, Sony Center, Gedächtniskirche und Europa Center, Funkturm
War ganz schön windig, aber nach dem Aufstieg auch eine willkommene Abkühlung.
Ein bisschen eng ist es da oben schon und für Leute mit richtiger Höhenangst nicht zu empfehlen. Da sich meine ja mittlerweile ganz gut im Griff habe, ging es mir gut da oben.
Im Westen gibt es doch tatsächlich eine größere Erhebung. Muss ich mir bei Gelegenheit mal näher anschauen.

Auf meinem Rückweg war der Musiker leider nicht mehr da. Ich wollte erst in den Bus einsteigen und zurück zum Brandenburger Tor fahren, da habe ich es mir doch anders überlegt und beschlossen durch den Tiergarten zu laufen. Und das ist schon der 2. Stern

Hier noch eine schöne Seite über die Siegessäule

-> Und hier geht es direkt zum 2. Stern und in den Tiergarten

7 Kommentare zu „I – Erster Stern – Siegessäule, Berlin“

  1. Ooooooh ho ho, diese Spiegelung der Wolken und Bäume, wunderschöne Eindrücke. Luise soll sehr schön gewesen sein, bürgernah. Miss Preußen. Die Königin der Herzen.
    Du bist den Wiener Klassikern in Berlin begegnet? Was sich so in Berlin entdecken lässt.
    Luftiges und Erdiges vereint….Mozart, Beethoven
    Beethoven saß in Bonn in der Remigiuskirche an der Orgel. Ja,ja hee.hee.
    Ich sehe, ich lerne, ich staune..wunderschöne Plätze…
    Danke, danke…

  2. Ein Kuss, ein Strahl, ein Stern – ich bin mir sicher, dir gehen die G`schichten niemals aus. lieblächelnd. Marieke mit träumerischen Blicken unterwegs. Berlin will entdeckt werden. Anmutig, heiter und mit Temperament – eene Schwalbe macht sehr wohl eenen Sommer..wenn Marieke ihre Leser durch Berlin führt, ist der Sommer da.. Kleine Brücken, verwunschene Orte, Trolle, Feen, ein Ort zum Träumen und zum Schreiben ist gefunden. Ihr blüht das Märchenbuch. Nie und nimmer bist du falsch gelaufen. Venusbecken, Goldfisch-Teich, Rosengarten, eine Handpose im Vorübergehen. Dein leises feines Mitsingen erklingt beim Lesen. Schraubenden Schrittes, 285 Stufen, den Füßen ergebend. Das sind etwa drei Seiten einer Pyramide der Maya. Well done. Wind, ein königlich blauer Himmel, die Siegesäule – dem Glücklichen schlägt keine Stunde. Urgroßväterisches aus Bismarcks Zeiten. Wohl wahr, immerhin!
    Marieke im Sein. Tapfer läufst du himmelwärts. Glamourös, Glitzer, Sternenfunken. Goldene Fotos, aber so richtig schöne….Oben links, die Siegesäule phänomenal. Du bist so bezaubernd in deinem Sein. Herrlich. Selfie mit Hirsch!!! 🙂 Ich lache und lächle.
    Glamour, Glitzer, Sternenfunken. Goldene Zeichen. Oh, Marieke, ich kenne Berlin nicht wirklich und ich finde deine Idee, du Berlin erobernd und entdeckend und uns Leser-innen daran teilhaben lassen zu mögen, so was von einer krachenden Idee. Vermutlich werden uns die kleinen Espresso-Stuben, Flammeries und Himbeersaft, der Mann mit den Luftballons und Frollein Theodora, der Klang von Pflastersteinen, gelblich-farbene Mondviertel, Seen und im Westen liegende Erhöhungen begegnen. Aber vor allem – und darauf freue mich mich als Leserin so sehr – wir werden dir und deinem Blick auf Berlin folgen dürfen.. Marieke im klaren, fein-humorvollen Ton.
    Ich wünsche dir ein sternenreiches Berlin.

    1. 😀
      3/4 Maya Pyramide? Wundervoll.
      Ich freue mich schon, dir ein bisschen was von Berlin zu zeigen.
      Übrigens muss ich gestehen, der Text war noch noch ganz fertig, als du ihn gelesen hast. Hatte euch Ihre sanftmütige Majestät und die 3 Komponisten vorenthalten.
      Jetzt ist aber alles komplett.
      Auf zu neuen Sternen

      1. BItte ja. Ich hörte immer nur. Oh Martina, du hast ein falsches Bild von Berlin. Damals jettete ich mit Straßenkarte im Auto (Navi gab es noch nicht) von rechts nach links und links nach rechts, so wieder der Flieger auf dem Köln/Bonn-Flughafen in deinem lustigen Buch.
        Redaktioneller Termin: Bitte entschuldigen Sie, es wir ein wenig später. 🙂 Und noch ne Kurve, und noch ne Baustelle….damals schon. Mir schien Berlin eine einzige Baustelle. 🙂

        Meine Schwester lebte dort für ein Jahr. Innerhalb Berlins eine Stunde Fahrt zum Arbeitsplatz. Viele Jahre ist es her. Ich war Kind, also klein und die Stadt war soooooooo groß Ich wich nicht von der Seite meiner Schwester.
        Piff Paff, soooooo groß war sie. Ich wuchs nah Felder und nah der Wälder auf. Drei Heuballen stapelte ich aufeinander und flog mich von dort in die Welt meine Träume.
        Und dann so eine Stadt. 🙂
        Später schien mir die Stadt noch hektischer.
        Viel Wasser soll sie haben, hörte ich noch viel später.
        Die alten Häuser in Ostberlin mochte ich sehr. Diese breiten, weiten Straßen….Weite…mag ich . Wasser mag ich. Wellen mag Wind mag ich. ….Fliessendes….Flüsse…Seen…auch die Stille…Dein Blick von oben,dem Himmel so nah….so wunderschön…..der Rosengarten – traumhaft schön….Trolle und Feenwege..ja, ja, ja und…
        Jetzt schaue ich mal bei dir vorbei, sanftmütige Majestäten mag ich auch…und Musik….

        Wirklich, liebe Marieke, ich freue mich auf DEIN BERLIN.
        Sternengrüße

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