XIV – Vierzehntes Küsschen

18. November 2014

Rückflug nach Berlin Tegel von München. Wieder der erste Flieger.
In München lief alles reibungslos:
S-Bahn stand schon da, fuhr pünktlich los, kam pünktlich in Laim an. Auch die Anschluss-S-Bahn war in Zeit und ich war planmäßig 29 min. vor Abflug am Flughafen.

Bin trotzdem strammen Schrittes zum Terminal A gestapft. Dass ein Laufband gesperrt war hat mich nicht gestört, hatte ja noch Zeit.
Am Security-Check war nichts los, konnte direkt durchmarschieren. Als ich dann allerdings meine Sachen wieder einpackte kam eine Durchsage für meinen Flug.
„Die Passagiere … und Frau Marieke Oeffinger werden umgehen zu Gate A27 gebeten“
Umgehend? Es klang nach Last Call, aber es waren doch noch 20 min. Zeit? Das Gate war direkt gegenüber von der Security. Als ich dann bei Stewardess mein Handyticket eingescannt hatte wußte ich auch, woher der Stress kam. Unser Flugzeug stand nicht direkt am Gate, sondern irgendwo draußen und wir mussten mit dem Bus fahren. Zum Glück war ich nicht wieder die Letzte, auf die alle gewartet haben.

Das Lustigste war an dem Tag aber die Ankunft in Berlin. Wir haben auch wieder etwas abseits parken müssen. Beim ersten Stopp bat der Pilot uns aber noch sitzen zu bleiben, da wir noch nicht die endgültige Parkposition erreicht hatten. Und dann kam folgende Durchsage:

„Meine Damen und Herren wir stehen an einer Parkposition, wo wir eine Person zum Einweisen brauchen und die ist noch nicht vorhanden.“

Ich musste auflachen!
Glücklicherweise dauerte es nicht lange und wir konnten richtig einparken. 😀

2 Kommentare zu “XIV – Vierzehntes Küsschen”

  1. Ich lache herzlich. Die Parkposition ist noch nicht ganz erreicht, es fehlt die einweisende Person. Es klingt irgendwie entspannt. Nach etwas, was sich in Ruhe ergießt. Wahrscheinlich steckte jene Person in tiefer Meditation fest. (wenigstens streikte das Bodenpersonal nicht) 😀 Schon ein wenig zum zerknüllte Seiten in den Papierkorb werfen. So richtig entspannen, lassen sie einen nicht. … Das Bodenpersonal gibt deinem ReiseLeben den Rahmen. Eine sonnengetränkte Stimme, die Frau Marieke Oeffinger ausruft. Ein zweifelhaftes Konzept, die Flieger zu platzieren, wie ihnen beliebt. (lachend) Kenne ich das Gefühl. Du denkst: everything fine. Du bist on time.Deine Lippen umschliessen entspannt die Tasse Kaffee und plötzlich nimmt dir jemand deine angeblichen noch 20 Minuten, du hörst den Call und von einer Sekunde zur nächsten ist es aus mit der Entspannung. Aaaah, deine Augen verdrehen sich, bemüht, den Schluck Kaffee im Mund zu halten. Es wird eine Grimasse gezogen. Es wird urplötzlich gigantisch ungemütlich. Und schon beginnt das ganze Jugenddrama: Nur nicht die Letzte sein…Alle auf mich wartend. Ich lache herzlich…

    Meine Damen und Herren, Marieke hat ihr Ziel pünktlich und lachend erreicht.

    PS:Nicht vergessen, liebe Marieke: Die Letzten werden die Ersten sein….

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