XIII – Dreizehnter Stern – Gärten der Welt, Berlin

25. Mai 2015

Ich wurde heute von einem Freund entführt – und, wie wunderbar – in die Gärten der Welt in Marzahn. Das stand sowieso auf meiner Sterne-to-do-Liste.

Der Garten ist in allen Kulturen unserer Welt ein Sinnbild für Frieden, Schönheit, Wohlstand und Glück.

Ich war mir nicht sicher, ob ich darüber schreiben soll, denn eigentlich bin ich etwas enttäuscht. Das Park selber ist ein wenig halbherzig gemacht. Die einzelnen Gärten sind recht schön, aber vielleicht lag es auch daran, dass im Internet alles pompöser und gewaltiger wirkt. Ich möchte euch trotzdem die „Gärten der Welt“ nicht vorenthalten.

Noch eines vorweg: Es wird sehr viel gebaut, eigentlich ist ein Besuch erst ab 2017 zu empfehlen, wenn dann alles fertig ist.

Plan-GDW
© Gärten der Welt

Der italienische Renaissance Garten ist schon komplett gesperrt und in 2 Tagen schließt auch der balinesische Garten.

Wir haben mit dem Orientalischen Garten – Garten der vier Ströme angefangen. Durch den Saal der Empfänge, der mit Ornamenten aus Zedernholz verziert ist, gelangt man einen Innenhof. Vier Springbrunnenbecken führen zu einem kleinen Brunnentempel im Zentrum des Innenhofs. Mit all den Zitruspflanzen und bunten Ornamenten bekommt man hier schon einen orientalischen Eindruck.

Auf dem Weg zum Labyrinth haben wir uns einen Kaffe im „aux fleurs“ geholt. Mein Tipp: Lieber in den chinesischen Garten gehen und dort einen Tee trinken. Man sitz auch viel schöner. Ein paar Eindrücke aus dem Park ausserhalb der Gärten:

 

Im Labyrinth war zu viel los. Da sind wir nicht rein.

Und dann kam der Chinesische Garten – Garten des wiedergewonnenen Mondes. Es gab einen etwas unmotivierten Vorgarten mir roten Skulpturen, aber bei Konfuzius ging es dann zum Teehaus und wirklichen chinesischen Garten:

Von hier aus gelangt man in den neu angelegten Christlichen Garten. Der hat mir sehr gefallen. Quadratisch angelegt gibt es einen Rundgang, der an einen klösterlichen Kreuzgang erinnert. Eingerahmt ist es von einem goldenen Metallkonstrukt, einem Wandelgang. Wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass das alles Buchstaben sind und wenn man anfängt zu lesen, dann findet man Psalmen, Auszüge aus der Genesis, Zitat von Goethe, Johannes Paul II. und vielen weiteren Weisen Menschen. Ein wunderbarer, meditativer Ort.

Als nächstes waren wir im Japanischen Garten – Garten des zusammenfließendes Wassers.

Direkt neben Japan liegt hier Korea. Auch ein schöner Garten:

Da der Balinesische Garten – Garten der drei Harmonien zum Glück erst am 26.05. schließt, konnten wir noch rein. Dieser Garten befindet sich in einem Gewächshaus, da natürlich eine tropische Atmosphäre geschaffen werden musste. Einen wunderschönen großen Frangipani Baum gibt es.

Vorbei an üppigen Blütenbüschen kommen wir dann noch in den Märchengarten. 😉

Und dann sind wir wieder am Ausgang angekommen. 2017 wird das hier sicher alles toll sein. Aber ich glaube bis dahin werde ich erstmal nicht wiederkommen.

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