VOLLMONDNACHT

Ein Hauch von Tau liegt in der Luft,
der sich sanft um’s Herz flicht.
Am Firmament strahlt sanft der Mond.
Sein silbriges Licht fließt durch die Nacht.
Auf dem Wasser tanzen Feen
und das Rauschen der Wellen erinnert an eine große Glocke.
Der Gleichklang der Brandung glättet die Wogen des Alltags
und lässt uns zur Ruhe kommen.
Die Abendluft streichelt zart mein Gesicht
und kitzelt mich mit frühlingshaften Blütendüften.
Winde jagen durch die Nacht,
spielen in meinem Haar,
verfangen sich in Baumkronen
und verschwinden wieder in der Dunkelheit.

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ASPHALT

Du wiegst Dinge auf, ohne ihren Wert zu achten.
Merkst du nicht, wie sehr du Menschen, die dich lieben, damit verletzt?

Du kannst in einer Sekunde die Unendlichkeit des Universums, die Liebe der Vollkommenheit erfahren.
Und du kannst dich stunden-, tagelang in Kleinigkeiten, Unwesentlichheiten verlieren.

Dein Ego zählt Stunden und Minuten.
Du verpasst dadurch die Ewigkeit und Glückseligkeit des Augenblicks.

Fünf Minuten mit den Vögeln fliegen,
den Wolken spielen,
den Sonnenstrahlen tanzen
soll weniger sein
als tagelang über steinigen Asphalt durch verwüstete Landschaften ziehen?

NIEMALS!!!

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RUHE

Wann kehrt sie ein und bleibt?

Ich meine nicht die Ruhe nichts zu tun, sondern die glatten Wogen eines Gebirgssees. Mit Bewegung und stiller Tiefe.

Ich vermisse die Stille, die angefüllt ist von Tönen der Freude und Ausgelassenheit.
In der man Engel singen und lachen hört.
Die vibriert von Liebe und Affinität.
Die alles andere als leise ist.
Die sagt: „Hey, du bist wunderbar!
Lebe deine Fülle und deinen Reichtum.
Teile sie mit der Welt.“

SEI

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WARUM

Ich laufe auf dünnem Eis.
Jeder Schritt ist vorsichtig.
Noch kann ich einbrechen.
Aber ich weiß, bald kann ich festen Boden unter den Füßen spüren.

Warum tust du das?
Warum erschütterst du das Eis immer wieder?
Es kann so schnell brechen.

Ich weiß nicht, wie ich dir vertrauen kann.
Ich kenne dich nicht.

Warum trägst du zwei Masken?
Lass mich dein wahres Gesicht sehen.
Hast du Angst davor verletzt zu werden?
Ich kenne diese Angst.

Weißt du denn nicht, dass du beschützt bist?
Gottes geliebtes Kind?
Was kann dir passieren?

Warum trittst du immer wieder auf dieses zarte, kleine Pflänzchen, das Hoffnung und Liebe heißt?
Dann sag endlich, was du wirklich willst und fühlst.

BITTE sei ehrlich!!!

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SCHWERE SEIDE

Was ist das, dass dich von einem auf den anderen Moment in tiefste Tiefen und höchste Höhen stürzt?

Warum gibt es Tage, an denen jede Berührung und jede nicht geschenkte Berührung so unendlich weh tut?

Ihr seid doch alle da, meine Engel und Helfer.
Trotzdem fühle ich mich unendlich allein in der Weite des Universums.
Ich drohe zu versinken, die Luft wird abgeschnürt.

Und dann ist da immer wieder dieses leise Stimmchen, das die zuflüstert:

Aber wir sind doch da!

Du schließt die Augen und siehst die Farben.
Und plötzlich fängst du an, dir den Staub von den Flügeln zu klopfen.
Testest langsam, zaghaft an, ab sie noch funktionieren.
Es sind immer noch einige Schleier da.
Aber da vorne, da kämpft sich ein Sonnenstrahl durch die schwere Seide.
Ob deine Flügel das Gewicht aushalten?
Doch bevor du dir Gedanken machen kannst, bekommst du einen kräftige Schubs und hörst ein glockenhelles Lachen.
Die Wolken lösen sich auf
ein Lächeln huscht über dein Gesicht
und als von allen Seiten kleine Engel um dich herum tanzen
spielen eure Lachen eine wunderbar himmlische Melodie

DU BIST LIEBE

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Meine unglaublichen Reisen mit Mr. Murphy